🏍 Biker-Nachruf · In liebevoller Erinnerung
Barry Sheene "Ace"
Britischer Motorradrennfahrer, zweifacher 500ccm-Weltmeister (1976, 1977) und erste große Medienikone des Motorradsports. Als "Ace" war er auf und abseits der Strecke ein Star — bekannt für seinen Glamour, seinen Mut und sein spektakuläres Comeback nach s
Nachruf / Gedenken
Barry Stephen Frank Sheene MBE wurde am 11. September 1950 in London geboren. Der Sohn eines Motorradingenieurs und Rennfahrers wuchs mit dem Rennsport auf und wurde zur ersten echten Medienikone des Motorradsports. 1976 und 1977 gewann er auf Suzuki den 500ccm-Weltmeistertitel und avancierte dabei zum strahlenden Star weit über den Sport hinaus. Mit seinem verschwenderischen Lebensstil, seinen prominenten Freunden wie Ringo Starr und George Harrison und seinem unverblümten Auftreten war er ein Pionier des modernen Sportler-Markenwesens. Besonders bekannt wurde er für sein spektakuläres Comeback: Nach einem schweren Horrenunfall in Daytona 1975 — bei dem er sich zahlreiche Knochen brach und mit Stahlschrauben zusammengeflickt wurde — kehrte er zurück und gewann beide WM-Titel. Sheene war auch für seine scharfe Kritik an gefährlichen Rennstrecken bekannt und setzte sich für Fahrersicherheit ein. Er starb am 10. März 2003 in Australien an Magenkrebs im Alter von 52 Jahren.
Lebensstationen
- 1950Geburt in London, England
- 1968Beginn der Motorrad-Rennkarriere
- 1975Schwerer Horrenunfall in Daytona — zahlreiche Knochenbrüche
- 1976500ccm-Weltmeister auf Suzuki RG500
- 1977Titelverteidigung — zweiter 500ccm-Weltmeistertitel
- 1979Zweiter schwerer Unfall in Silverstone
- 1982Rücktritt vom aktiven Rennsport
- 1987Umzug nach Australien
- 2003Tod am 10. März in Gold Coast, Australien, an Magenkrebs im Alter von 52 Jahren