Die Naturbestattung ist ein Sammelbegriff für alle Bestattungsformen, bei denen die Rückkehr in den natürlichen Kreislauf im Mittelpunkt steht. Verzichtet wird auf Chemikalien (keine Einbalsamierung), aufwendige Materialien und individuelle Grabsteine. Stattdessen kommen biologisch abbaubare Särge und Urnen zum Einsatz, naturnahe Grabstätten und sanfte Verfahren.
Naturbestattung ist kein einzelnes Verfahren, sondern eine Philosophie und ein Oberbegriff: Waldbestattung, Seebestattung, Naturfriedhof, Pilzbestattung, Reerdigung und Tree of Life® gehören alle dazu. Auch die Erdbestattung kann naturnah gestaltet werden — mit ökologischem Sarg ohne Lacke, ohne Einbalsamierung und mit Bio-Bekleidung.
🌿 Wichtig: Eine Naturbestattung kann mit oder ohne Einäscherung erfolgen. Die meisten Varianten (Wald, See, Naturfriedhof, Tree of Life) setzen die Einäscherung voraus (wie bei der Feuerbestattung). Naturnahe Erdbestattungen und die neue Reerdigung kommen ganz ohne Verbrennung aus.
Die wohl bekannteste Naturbestattung. Die Urne wird an den Wurzeln eines Baumes in einem speziellen Bestattungswald beigesetzt — FriedWald oder RuheForst. In Deutschland gibt es über 200 Standorte. Auch städtische Friedhöfe bieten zunehmend Baumbestattungen an. Mehr Details unter Waldbestattung.
Kosten: 3.000–6.500 €
Die Asche in einer wasserlöslichen Urne wird in der Nord- oder Ostsee versenkt. Eine ruhige, weite, naturverbundene Variante. Mehr Details unter Seebestattung.
Kosten: 2.000–6.000 €
Reguläre Friedhöfe mit naturbelassenen Bereichen — Wildblumenwiesen, Streuobstwiesen, Steingärten. Keine Grabsteine, nur dezente Markierungen. Pflege übernimmt der Friedhof.
Kosten: 2.500–5.000 €
Mit Pilzgeflecht (Mycelium) wird die Zersetzung beschleunigt — über Pilzsärge, Pilzanzüge oder Pilzurnen. Ökologisch revolutionär: Der Verstorbene wird zum Nährboden für neues Leben. Mehr Details unter Pilzbestattung.
Kosten: 3.500–6.500 €
Der Körper wird in 40 Tagen unter kontrollierten Bedingungen zu fruchtbarem Humus umgewandelt — ohne Verbrennung, ohne Sarg in der Erde. In Schleswig-Holstein offiziell erprobt, weitere Bundesländer folgen. Anbieter: Meine Erde GmbH.
Kosten: 5.900–9.200 € (siehe eigene Sektion unten)
Aus der Totenasche und Erde wird ein Erinnerungsbaum gezogen. Da der Friedhofszwang dies in Deutschland nicht erlaubt, erfolgt der Prozess im Ausland (Schweiz, Tschechien, Niederlande). Nach 1–2 Jahren kommt der Baum zurück und kann im eigenen Garten gepflanzt werden — eine der wenigen legalen Möglichkeiten, einen Teil des Verstorbenen zu Hause zu haben. Stichwort „Schweizer Lösung".
Kosten: ab 2.500 € (zzgl. Einäscherung in DE)
In Deutschland nicht erlaubt, aber in der Schweiz, den Niederlanden und Österreich legal. Die Asche wird auf einer Almwiese verstreut, neben einem Fels beigesetzt oder mit Heißluftballon, Helikopter oder Flugzeug verteilt. Auch das funktioniert über die „Schweizer Lösung".
Kosten: 200–3.500 € + Überführung
Die Reerdigung ist die spannendste Innovation der Bestattungsbranche der letzten Jahrzehnte. Statt den Körper zu verbrennen oder klassisch zu bestatten, wird er in nur 40 Tagen mit Hilfe von Mikroorganismen, Heu, Stroh und Sauerstoff zu fruchtbarer Mutter-Erde umgewandelt. Anschließend wird diese Erde auf einem Friedhof beigesetzt und kann mit einem Baum oder Blumen bepflanzt werden.
Der Verstorbene wird in einem speziellen Kokon auf einem Bett aus Heu, Stroh, Luzernen und Pflanzenkohle gebettet. Der Kokon ist aus recyceltem Kunststoff im Cradle-to-Cradle-Verfahren entwickelt — also komplett wiederverwendbar.
Ein Rhönrad-Mechanismus dreht den Kokon während der 40 Tage langsam, um Sauerstoff und Feuchtigkeit zu verteilen. Mikroorganismen aus dem körpereigenen Mikrobiom zersetzen das Weichgewebe. Die Knochen werden anschließend wie im Krematorium gemahlen und mit der entstandenen Erde vermischt — etwa eine kleine Schubkarre Mutter-Erde pro Person.
Diese Erde wird in ein Naturfasertuch eingeschlagen und auf einem Friedhof beigesetzt. Das Grab kann dann nach Wunsch bepflanzt werden — der Baum oder die Blumen wachsen direkt aus dem Verstorbenen.
Die Reerdigung findet in einem speziellen Raum auf einem Friedhof statt — dem Alvarium (vom lateinischen „Bienenstock"). Der Begriff knüpft an das Kolumbarium an. Die Kokons sind in einer Wabenstruktur aufgestellt. Das Alvarium hat einen Abschiedsraum für Angehörige, einen Alvariumsraum mit den Kokons und einen Vor- und Nachbereitungsraum (Praxia).
Die Reerdigung ist noch nicht überall legal, aber sie ist auf dem Vormarsch:
Das Unternehmen Meine Erde ist derzeit der einzige Anbieter in Deutschland. Sitz in Mölln, Schleswig-Holstein. Wissenschaftlich begleitet von der Uni Leipzig. Der Anbieter wirbt damit, dass eine Reerdigung nur 30 Kilowattstunden Strom verbraucht — anstatt der fossilen Brennstoffe einer Kremation. Das Substrat duftet nach Heu und Sommerwiese.
Die Kosten liegen bei 5.900–9.200 € — abhängig vom gewählten Friedhof und der Abschiedszeremonie. Die unbegleitete Beisetzung ist die kostengünstigste Variante. Damit ist die Reerdigung etwa so teuer wie eine traditionelle Erdbestattung mit Grabpflege.
Der evangelische Friedhofsverband hat seine Zustimmung gegeben. Die katholische Kirche ist zurückhaltender, aber nicht ablehnend. Islam und Judentum sehen die Reerdigung kritisch — beide Religionen verlangen die baldige Erdbestattung des unversehrten Körpers, was mit der 40-tägigen Transformation nicht vollständig vereinbar ist.
Die Auswahl an nachhaltigen Bestattungsmaterialien ist in den letzten Jahren explodiert. Hier die wichtigsten Optionen:
Erfunden vom dänischen Bio-Designer Bob Hendrikx (Loop of Life, NL). Aus Pilzgeflecht (Mycelium) gewachsen — in nur 7 Tagen wächst der Sarg in seine endgültige Form. Anschließend wird er getrocknet, was das Wachstum stoppt. Robust wie Holz, aber komplett biologisch. Im Boden zersetzt sich der Sarg in 2–3 Jahren und gibt wertvollen Kompost an die umliegenden Pflanzen ab. In Deutschland u.a. beim Bestattungshaus Märtin erhältlich.
Kosten: 1.500–2.500 €
Handgeflochten aus Weidenzweigen — ästhetisch, naturnah und leicht. 100 % biologisch abbaubar, ohne Lacke oder Metallbeschläge.
Kosten: 800–1.500 €
Unbehandeltes Pappelholz oder Bambus — schnell wachsende Rohstoffe, sehr ökologisch.
Kosten: 400–900 €
Stabiler Wabenkarton, sehr leicht, vollständig biologisch abbaubar. Kann auch bemalt oder beschriftet werden — ideal für individuelle Abschiede.
Kosten: 200–500 €
Vor allem in England weit verbreitet. Hat das Aussehen eines geflochtenen Korbes — oft mit Bändern verziert.
Kosten: 700–1.400 €
Innovation der italienischen Designer Anna Citelli und Raoul Bretzel. Eine eiförmige biologisch abbaubare Kapsel, in die die Asche kommt — darüber wird ein Baum gepflanzt. Symbolik: Aus dem Tod entsteht neues Leben. In Deutschland nicht im klassischen Sinne erlaubt (Friedhofszwang), aber für den Auslandseinsatz möglich.
Lösen sich vollständig im Wasser auf — perfekt für die Seebestattung.
Aus FSC-zertifiziertem Holz oder Bambus. Zersetzen sich im Boden in 5–20 Jahren.
In der Urne ist ein Baumsamen integriert, der durch die Asche wachsen kann — z.B. Eiche, Kiefer, Ginkgo. Voraussetzung: ein Bestattungsort, der das Wachstum erlaubt (FriedWald oder Tree of Life® im Ausland).
Natürliche Materialien, langsame Zersetzung. Für lange erhaltene Urnen.
Das deutsche Bestattungsrecht ist im internationalen Vergleich sehr restriktiv. Zentral ist der Friedhofszwang — Beisetzungen sind grundsätzlich nur auf zugelassenen Friedhöfen erlaubt. Die liberale Entwicklung in den letzten Jahren bringt aber Bewegung in die Gesetze.
Wer eine Bestattungsform wünscht, die in Deutschland nicht möglich ist, kann die „Schweizer Lösung" nutzen: Einäscherung in Deutschland, dann Versand der Urne an einen Bestatter / Friedhof in der Schweiz, den Niederlanden oder Tschechien — dort gilt liberaleres Recht.
Eine spannende Frage — denn der Begriff „grün" ist relativ. Ein Vergleich der CO₂-Bilanz verschiedener Bestattungsformen:
Verbraucht etwa 200–250 kg CO₂ pro Person. Das Krematorium läuft mit Erdgas — eine Kremation dauert 60–90 Minuten bei 850–1.000 °C. Hinzu kommt die Quecksilberproblematik aus Zahnamalgam (allerdings durch moderne Filter heute weitgehend gelöst).
CO₂-Bilanz schwankt stark — abhängig vom Sarg (Holz, Lacke, Metallbeschläge), der Einbalsamierung (Formaldehyd!) und der Grabpflege über 20–30 Jahre (Rasenmäher, Anfahrt zum Friedhof, Blumen aus dem Gewächshaus). Mit Einbalsamierung deutlich schlechter als ohne.
Nach Angaben des Anbieters Meine Erde: nur 30 Kilowattstunden Strom für den gesamten Prozess. Keine fossilen Brennstoffe. Damit eine der klimafreundlichsten Bestattungsmethoden überhaupt.
Sehr gute Bilanz — der Pilzsarg wird ohne energieintensive Prozesse hergestellt, zersetzt sich vollständig und gibt sogar noch Nährstoffe an die Umgebung ab.
Ökologisch nur dann sinnvoll, wenn der Bestattungswald eine echte Aufforstung darstellt und nicht Konkurrenz zu echtem Wald macht. Zudem viel Anfahrt — manche FriedWälder liegen weit von Wohnorten entfernt.
Die Schiffsfahrt verbraucht Diesel, aber bei Sammelfahrten ist die CO₂-Bilanz pro Person akzeptabel.
Klima-Albtraum: Eine SpaceX-Falcon-9-Mission verbraucht ca. 112 t Kerosin — pro Memorial-Mission werden mehrere Tonnen CO₂ ausgestoßen, geteilt auf 250+ Kapseln. Trotzdem deutlich klimaschädlicher als jede irdische Variante.
💚 Fazit: Wer eine wirklich ökologische Bestattung möchte, kommt um Reerdigung, Pilzbestattung oder eine schlichte Erdbestattung mit Bio-Sarg kaum herum. Die emotionale Naturverbundenheit einer Wald- oder Seebestattung ist groß — die ökologische Bilanz hängt aber stark vom konkreten Anbieter und der Anfahrtsstrecke ab.
| Naturbestattungs-Art | Kosten |
|---|---|
| Naturfriedhof / Aschestreuwiese | 2.500–5.000 € |
| Seebestattung | 2.000–6.000 € |
| Tree of Life® (im Ausland) | 2.500–4.500 € + Einäscherung |
| Waldbestattung (FriedWald, RuheForst) | 3.000–6.500 € |
| Pilzbestattung | 3.500–6.500 € |
| Wiesen-/Felsbestattung (Schweiz) | 4.000–7.000 € |
| Reerdigung (Meine Erde) | 5.900–9.200 € |
| + Pilzsarg | + 1.500–2.500 € |
| + Weiden- oder Pappelsarg | + 400–1.500 € |
| + Bio-Urne | + 100–300 € |
Naturbestattungen sind oft günstiger als klassische Bestattungen, weil keine Grabpflege anfällt und keine teuren Grabsteine. Ausnahme: Reerdigung und Pilzbestattung sind durch die Spezialverfahren teurer, aber dafür einmalig — keine Folgekosten.
Evangelisch: Sehr offen für alle Naturbestattungs-Formen, auch Reerdigung.
Katholisch: Akzeptiert Wald-, See- und Naturfriedhof. Gegenüber Reerdigung und Pilzsarg etwas zurückhaltender, aber nicht ablehnend. Die katholische Kirche hat sich 2016 für die Bewahrung der Asche an einem würdigen Ort ausgesprochen — das schließt den Friedhof ein, aber keine private Aufbewahrung.
Beide Religionen verlangen die baldige Erdbestattung des unversehrten Körpers — meist innerhalb von 24 Stunden nach dem Tod. Die meisten Naturbestattungen (Wald, See, Pilz, Reerdigung) sind daher nicht vereinbar mit den religiösen Vorgaben. Eine schlichte Erdbestattung mit ökologischem Sarg auf einem religiösen Friedhof ist hingegen möglich.
Beide Religionen passen sehr gut zur Naturbestattung. Im Buddhismus ist die Rückkehr in den Naturkreislauf zentral. Im Hinduismus ist die Einäscherung Standard — die Asche soll traditionell im Ganges verstreut werden, was in Deutschland nicht möglich ist, aber durch eine Seebestattung oder den Auslandsumweg gelöst werden kann.
Sehr beliebte Wahl. Naturbestattungen passen perfekt zur Vorstellung des natürlichen Kreislaufs ohne religiöse Vorgaben.
In den meisten Fällen ja, aber nicht automatisch. Reerdigung und Pilzbestattung sind klar die ökologischsten Varianten — keine fossilen Brennstoffe, keine Chemikalien, vollständige Rückkehr in den Kreislauf. Bei Wald- und Seebestattung kommt es auf die Anfahrtsstrecke und den konkreten Anbieter an. Eine traditionelle Bestattung mit Einbalsamierung, Hartholzsarg und Grabpflege über 25 Jahre ist deutlich klimaschädlicher als die meisten Naturbestattungs-Alternativen.
In Deutschland grundsätzlich nein — Friedhofszwang. Ausnahme Bremen: Seit 2015 ist hier unter strengen Auflagen die Verstreuung der Asche im eigenen Garten möglich. Wer das in anderen Bundesländern wünscht, nutzt die „Schweizer Lösung": Einäscherung in DE, Urne in die Schweiz oder Niederlande, dort Übergabe an Angehörige, Asche dann frei verfügbar — auch für den eigenen Garten. Tree of Life® ist eine elegante legale Variante: Aus der Asche entsteht im Ausland ein Baum, den Sie dann in Deutschland einpflanzen können.
Bei der Reerdigung wird der Körper in 40 Tagen unter kontrollierten Bedingungen zu fruchtbarem Humus umgewandelt — bevor er auf einem Friedhof beigesetzt wird. Die klassische Erdbestattung setzt den Körper im Sarg in die Erde — die natürliche Zersetzung dauert dann 15–30 Jahre. Reerdigung ist also viel schneller und ressourcenschonender, das Endergebnis ist sehr ähnlich.
Aktuell in Schleswig-Holstein (Mölln, das einzige Alvarium), Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg-Ohlsdorf. Berlin ist in der Prüfung. Bayern und Nordrhein-Westfalen haben das Verfahren ausdrücklich untersagt. Die Reerdigung ist auf dem Vormarsch — die Lockerungen werden voraussichtlich in den nächsten Jahren weiter zunehmen.
Ja, der „Living Cocoon" der niederländischen Firma Loop of Life ist seit Jahren im Einsatz. Das Pilzgeflecht ist so robust wie Holz, hält das Gewicht eines Erwachsenen und wird in nur 7 Tagen gewachsen. Im Boden zersetzt er sich in 2–3 Jahren — und gibt dabei wertvolle Nährstoffe an die Umgebung ab. In Deutschland wird er u.a. vom Bestattungshaus Märtin angeboten. Viele weitere Bestatter listen Pilzsärge mittlerweile als Standard-Option.
Der eigentliche Tree-of-Life-Prozess (Asche-Erde-Mischung mit Baumsamen) findet im Ausland statt — meist Schweiz, Tschechien oder Niederlande. Nach 1–2 Jahren ist der Baum so groß, dass er ausgepflanzt werden kann. Dann ist es legal, den Baum nach Deutschland zu importieren und z.B. im eigenen Garten zu pflanzen — denn aus rechtlicher Sicht ist es jetzt ein Baum, keine Bestattung mehr. Eine wunderschöne legale Lösung für ein „Stück Verstorbener" zu Hause.
Eine Reerdigung kostet 5.900–9.200 €. Eine Pilzbestattung 3.500–6.500 €. Beides ist klimafreundlicher als eine klassische Bestattung. Tree of Life® ist deutlich günstiger (ab 2.500 € + Einäscherung), aber durch die Auslandsfahrt mit zusätzlichem CO₂-Fußabdruck. Wer auf Kosten und Klima achtet, ist mit einer Naturfriedhof-Beisetzung mit Bio-Sarg meist gut beraten.
Eingeschränkt ja. Klassische Kombinationen: Einäscherung + Tree of Life® (Asche wird zum Baum), Einäscherung + Wald- oder Seebestattung. Eine Mischung aus Reerdigung und anderen Formen ist nicht möglich — bei Reerdigung wird der gesamte Körper umgewandelt, es gibt nichts mehr „zum Mitnehmen". Bei Diamantbestattung oder Weltraumbestattung kann eine kleine Aschemenge entnommen werden, der Rest geht in eine Naturbestattung — ein zunehmend beliebter Trend.
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Bestattungsrecht ist in Deutschland Ländersache. Regelungen zu Friedhofspflicht, Bestattungsfristen, Urnenaufbewahrung und Ascheverwendung können sich jederzeit ändern. Auch regionale Friedhofs- und Gebührensatzungen weichen voneinander ab.
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Letzte Aktualisierung: April 2026