Bestattungsverfügung, Testament, Patientenverfügung, Erbrecht und vieles mehr — die wichtigsten Vorsorge-Dokumente, gegliedert nach Themengruppen.
Lieber Besucher, liebe Besucherin,
wir haben bei dieser hochkomplexen Thematik mit teilweise recht verwirrenden Informationen für euch sorgfältig recherchiert und aufbereitet. Wir sind aber keine Rechtsanwälte und keine Notare und können das auch nicht ersetzen.
Darum empfehlen wir euch ausdrücklich bei diesen heiklen Themen, einen Rechtsanwalt oder Notar in Anspruch zu nehmen. Das ist meistens günstiger und angenehmer als der spätere Ärger, Stress und Kummer — für euch und für die Hinterbliebenen.
Euer Pforte.de Team 🕊️
Wünsche, Vollmacht und finanzielle Absicherung für die eigene Bestattung.
Persönliche Wünsche zu Bestattungsart, Trauerfeier und Grabgestaltung. Nicht ins Testament — wird zu spät eröffnet.
Bevollmächtigt eine Person zur Bestattungsorganisation — auch außerhalb der gesetzlichen Reihenfolge der Angehörigen.
Vertraglich gebundene Bestattung mit Treuhandkonto. Vor Sozialamt und Pfändung geschützt — bei angemessener Höhe.
Monatliche Beiträge gegen vereinbarte Versicherungssumme im Todesfall — mit Vor- und Nachteilen.
Verteilung des Vermögens nach dem Tod schriftlich oder vertraglich regeln.
Verteilung des Vermögens nach dem Tod. Bei komplexen Verhältnissen, Immobilien oder Pflichtteilsverzicht ist notarielle Beurkundung Pflicht.
Vollständig handschriftlich, mit Datum und Unterschrift. Hohe Formanfälligkeit — kleine Fehler führen zur Nichtigkeit.
Vor dem Notar erklärt und beurkundet. Erbschein häufig nicht nötig — spart 0,5–1 % des Nachlasswerts.
Erstversterbender vererbt an Ehegatten, Kinder erben nach dem zweiten Tod. Bindungswirkung und Pflichtteilsrisiken.
Vertrag zwischen mehreren Personen. Stärker bindend als Testament. Notarielle Beurkundung gesetzlich vorgeschrieben.
Vor- und Nacherbschaft mit Testamentsvollstreckung. Schützt vor Verwertung durch den Sozialhilfeträger.
Gesetzliche Erbfolge, Pflichtteil, Erbengemeinschaft und weitere erbrechtliche Themen.
Gesetzliche Erbfolge, Pflichtteilsrecht, Erbschein und Erbausschlagung. Wichtige Fristen und rechtliche Grundlagen.
Hälfte des gesetzlichen Erbteils als Geldanspruch. Pflichtteilsergänzung bei Schenkungen 10 Jahre rückwirkend.
Notariell beurkundeter Vertrag — meist gegen Abfindungszahlung. Privatschriftlich nichtig.
Verfügungen nur gemeinsam möglich. Häufige Blockade bei Immobilien. Auseinandersetzung kann jederzeit verlangt werden.
Erforderlich für Banken, Grundbuch, Versicherungen. Kosten 0,5–1 % des Nachlasswerts. Bei notariellem Testament oft nicht nötig.
Sechs Wochen ab Kenntnis. Notariell oder beim Nachlassgericht. Schützt vor Haftung mit Privatvermögen.
Verwaltet Nachlass und setzt die Verfügungen um. Schützt minderjährige oder pflegebedürftige Erben.
Beschränkt die Haftung der Erben auf den Nachlass. Privatvermögen bleibt geschützt.
Gerichtlich bestellter Pfleger sichert und verwaltet den Nachlass, bis die Erben feststehen.
Vermögen zu Lebzeiten übertragen und Erbschaftsteuer optimieren.
Reduziert Erbschaftsteuer durch Mehrfachnutzung der Freibeträge. Bei Immobilien notarielle Beurkundung Pflicht.
Schenkung mit Anrechnung auf den Erbteil. Häufig mit Nießbrauchsvorbehalt oder Wohnrecht.
Freibeträge: 500.000 € Ehegatte, 400.000 € Kinder, 20.000 € Übrige. Steuersätze 7–50 % je Steuerklasse.
Medizinische und rechtliche Vorsorge bei Krankheit oder Geschäftsunfähigkeit.
Festlegung medizinischer Maßnahmen für den Fall, dass eine eigene Entscheidung nicht mehr möglich ist.
Bevollmächtigt eine Vertrauensperson für Entscheidungen bei Krankheit oder Geschäftsunfähigkeit. Macht gerichtliche Betreuung überflüssig.
Wirksam, wenn das Gericht trotz Vorsorgevollmacht eine Betreuung anordnet. Häufig kombiniert mit Vorsorgevollmacht.
Persönliche Erklärung zur Organspende. Kostenlos vom Bundesgesundheitsministerium oder bei Krankenkassen erhältlich.
Treuhandkonto, Vorsorgeregister und weitere finanzielle Vorsorge-Bausteine.
Geld liegt bei einer unabhängigen Treuhandgesellschaft. Geschützt vor Insolvenz des Bestatters und vor Sozialamt.
Bei der Bundesnotarkammer geführt. Behörden, Gerichte und Krankenhäuser können im Notfall darauf zugreifen.
Spezielle Vorsorge-Themen wie der digitale Nachlass.
Vorsorge-Dokumente können privatschriftlich verfasst werden — bei komplexen Familienverhältnissen, vermögenden Erbschaften, Immobilien, Patchwork-Konstellationen oder erwarteten Streitigkeiten ist eine anwaltliche oder notarielle Beratung jedoch entscheidend. Eine notariell beurkundete Verfügung hat erhöhte Beweiskraft und schützt vor Anfechtungen. Über pforte.de finden Sie Anwälte für Erbrecht und Notare in Ihrer Region.
Ältere Menschen werden zunehmend Ziel von Betrugsmaschen — vom Enkeltrick bis zu unseriösen Bestattungs-Vertretern an der Haustür. Ein wichtiger Leitfaden für Sie und Ihre Angehörigen mit Verhaltensregeln, Notfall-Nummern und einer druckbaren Telefonkarte.
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